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Historie von HYBRIMIN®

1979
Manfred Gabriel ist seit langem in der Tierernährungsbranche tätig. Mit der langjährigen Erfahrung und seinem Know-how aus der Herstellung von Prämixen setzt er sein Wissen in Software um und gründet die Firma HYBRIMIN® Futterspezialitäten GmbH, um Futter und Tierernährungsprodukte zu verkaufen. Der Name HYBRIMIN® kommt von HYBRIdsauen-MINeral. Es werden zunächst Mineralfutter produziert und vertrieben.

1980
HYBRIMIN®
nutzt die „EDV-Boomjahre“ in der ersten Hälfte der 1980er Jahre. Durch das Aufkommen der ersten preiswerten Computer wie Commodore PET 2000 oder PET 3000 werden einfache Futteroptimierungen mit bis zu 20 Restriktionen möglich.

1983
Die tragbaren Computer kommen auf den Markt. HYBRIMIN® verkauft den ersten Epson HX-20 für die Futterberechnung und ist damit Pionier in der Computerberatung beim Landwirt. Dieser wird in den folgenden Jahren auch in Österreich und in der ersten englischen Version nach Saudi-Arabien verkauft.

1984/85
Die eigene Softwareentwicklung wird verstärkt. Nach den ersten Programmgenerationen für die Futterindustrie folgen Versionen für die Dünger- und Ernährungsbranche. Von Anfang an erfolgt dabei eine Trennung in zwei Programmversionen mit unterschiedlichem Leistungsumfang: einer Optimierung für gewerbliche Hersteller von Futter- und Lebensmitteln und einer kleineren, einfach zu bedienenden Beraterversion für Futterverkäufer, modifiziert auch für die Düngerherstellung und die Lebensmittelbranche.

1986
HYBRIMIN® entwickelt ein Deklarationsmodul für den Einsatz in Raiffeisenzentralen. Die erste englische Version von HYBRIMIN® Fumi wird nach Nigeria verkauft. Eine umfangreiche Düngerversion wird entwickelt.

1987
Die ersten Futterberatungsprogramme, erweitert vom EPSON unter MS-DOS auf PC und Laptop, werden verkauft. HYBRIMIN® Fumi wird auch in Österreich und in der Schweiz tätig und ist bei über 100 Firmen installiert. Es folgen Übersetzungen in Bulgarisch, Rumänisch und Russisch.

1989
HYBRIMIN® Fumi wird bei großen Lebensmittel- und Diätkost-Herstellern installiert.

1990
Erfolgreicher Start in den neuen Bundesländern mit Vertriebspartnern.

1991
Weitere Sprachen und Länder folgen: Südtirol, Cypern, Tschechien, Balkanstaaten.

1993
Erweiterung des Mitarbeiterstabes, Verlegung des Firmensitzes nach Fuhlen.

1994
Start der Windows-Programmierung für Windows 3.11 mit dem Ziel von modernen Multiuser Versionen.

1995
Laufende Verbesserung der MS-DOS-Beraterprogramme, Einführung Übersetzungsmodule.

1996/97
Die erste Windows-Version HYBRIMIN® WinFumi für Windows 95 wird bei Lebensmittel- und Futterherstellern installiert. Angebotserweiterung: HYBRIMIN® WinFumi wird jährlich über Update-Service erneuert. Der Vertrieb der Beraterversion wird nach Ostasien ausgedehnt.

2000
Letzte MS-DOS-Version für das „Jahr 2000-Problem“. Die erste Windows-Beraterversion HYBRIMIN® Futter 2000 kommt auf den Markt.

2001
Umstellung aller HYBRIMIN®-Programme auf die Euro-Währung.

2003
Die Windows-Beraterversion wird erweitert: HYBRIMIN® Futter 2003. Weiterentwicklung von HYBRIMIN® WinFumi mit neuer Datenbank. Die gesamte Tierernährung wird überarbeitet und mit neuen Rohstoffen erweitert.

2006
Dipl. Kaufmann Thomas Gabriel, der seit 1979 zunächst in der Softwareentwicklung, danach als Projektleiter tätig war, übernimmt HYBRIMIN®. Die Firma wird umgewandelt in HYBRIMIN® Computer + Programme GmbH & Co. KG.

2008
Das Windows-Futterberatungsprogramm HYBRIMIN® Futter 2008 mit neuer Datenbank kommt auf den Markt. Beginn der Übersetzungen zur Erweiterung der Sprachpalette auf zwölf Sprachen, u. a. Griechisch, Litauisch und Türkisch. Erste Vertriebspartner in Kroatien und Ukraine kommen ins Team.

2010
HYBRIMIN® WinFumi 8 wird ausgeliefert. Ausbau des Lebensmittelbereichs und Integration von neuen Optimierungsmethoden.

2013
Das Multilinguale Beratungsprogramm HYBRIMIN® Futter 5 kommt auf den Markt. Es gibt nun auch regelmäßige Updates mit Programmerweiterungen. HYBRIMIN® ist in mehr als 40 Ländern tätig.

2015
HYBRIMIN® führt weltweit als erste Firma für Software im Futtermittelbereich im HYBRIMIN® WinFumi 9.0 den dreigeteilten Bildschirm in der Kalkulation ein: Rohstoffe, Inhaltsstoffe sowie die fertige Deklaration lassen sich nun gleichzeitig bearbeiten.

2016
Das Multilinguale HYBRIMIN® WinFumi 9.5 wird auf der Eurotier 2016 in Hannover präsentiert.

2017
Das HYBRIMIN® Futter 5 ist nun in 31 verschiedenen Sprachen erhältlich. Neben den lateinischen Sprachen auch Arabisch (Saudi Arabien), Chinesisch (Mandarin), Griechisch und Russisch. HYBRIMIN® hat Vertriebspartner in Kroatien, Litauen, Russland und der Ukraine.

2022
HYBRIMIN® FutterX kommt auf den Markt. HYBRIMIN® FutterX ist ein international einsetzbares Web-Programm für die Rationsberechnung und die Futteroptimierung. Es wird in 33 Sprachen ausgeliefert. Neben HYBRIMIN® Futter5 und HYBRIMIN® WinFumi bildet es nun eine eigenständige dritte Produktreihe.

Warum HYBRIMIN® Software?

Wer heute im Internet recherchiert, erhält viele Anbieter von Fütterungssoftware als Suchergebnis präsentiert. Die meisten der Anbieter bauen auf einer Excel-Tabelle auf. Grundsätzlich ist diese Lösung immer in Ordnung, wenn man gute Excel Kenntnisse hat und auch nur einige wenige Rationen oder Mischungen pro Jahr berechnen möchte. Da lohnt sich der Kauf einer professionellen Fütterungssoftware manchmal gar nicht. Das Hauptproblem ist aber oftmals der sehr eigenwillige Aufbau der jeweiligen Excel-Tabellen, was die Arbeit und das schnelle Ergebnis erschwert.

Sobald täglich Rezepturen berechnet oder optimiert werden müssen, sollte immer der Kauf einer professionellen Fütterungssoftware in Erwägung gezogen werden. Es ist Zeitverschwendung, sich mit der eigenen Programmierung einer guten Fütterungssoftware zu beschäftigen. Der dahinter stehende Aufwand wird immer unterschätzt und das Problem liegt auch immer im Detail (HYBRIMIN® Fütterungssoftware besteht aus mehreren Millionen Zeilen Quellcode!). Wer baut sich einen Traktor heute selbst?

Bei den angebotenen kommerziellen Fütterungsprogrammen ist dann der Unterschied in der Aktualität der Programme zu sehen. Oftmals wird irgendwann einmal eine Software erstellt und befindet sich nach 10 Jahren noch unverändert im Angebot. Die Tierernährung ist aber keine feststehende Wissenschaft, sondern ist fortlaufend Veränderungen unterworfen. Sollten Sie professionell in diesem Bereich arbeiten wollen, empfiehlt es sich einen Hersteller auszuwählen, der in diesem Bereich seine Hauptaktivität hat und nicht unter vielen anderen Softwareprodukten das auch einmal gemacht hat. Es sollte daher regelmäßig auch Updates geben.

Wenn dann doch die Entscheidung getroffen wurde, dass man viele Berechnungen regelmäßig durchzuführen hat, sollte die Auswahl einer guten Fütterungssoftware immer daran gemessen werden, ob man vorher IT-Experte werden muss oder ob die Fütterungssoftware so einfach ist, dass man sich auf die Tierernährung und Futterberechnung konzentrieren kann. Im Lernaufwand und in der technischen Einfachheit unterscheiden sich die angebotenen Lösungen sehr deutlich.

Historie der Futterberechnung

In diesem Abschnitt wird die deutsche Sichtweise der Entwicklung der Tierernährung und Futterberechnung dargestellt. Dieser Abschnitt ist nicht chronologisch vollständig, wird aber von Zeit zu Zeit erweitert. Sollten Sie dazu Anmerkungen haben, melden Sie sich bitte. Wir sind über jeden Hinweis über die verwendeten Berechnungsmethoden oder auch verwendeter Hilfsmittel (wie z.B. Rechenschieber, Computer, usw.) dankbar.

1864
Henneberg /Stohmann erstellen in Göttingen die so genannte Weender Analyse (das Institut lag im Ortsteil Weende, daher der Name)

Wie lernt man Futter berechnen?

Wer heute mit der Fütterungsberechnung beginnt, hat oft das Problem, worauf er beginnen soll, damit ein gutes Futter entsteht. In der Literatur, aber auch im Internet gibt es tausende von Quellen, die Ratschläge und Empfehlungen für die Beachtung von unzähligen wichtigen Nährstoffen und Schadstoffen geben.

Wie geht man als Anfänger vor?

Um Rationen oder Mischungen richtig zu beurteilen, sollte man als erstes eine sehr gute Kenntnis über die landwirtschaftlichen Rohstoffe haben. Dazu gehören dann auch die angewandten Analysemethoden für die einzelnen Nährstoffe und die Kenntnisse über die zur Verfügung stehenden Laboranalysen.

Gerade in der heutigen sehr international orientierten Tierernährung sollte einem immer bewusst sein, dass man nicht so ohne weiteres Daten von allen Ländern einfach vergleichen kann und sich dann das vermeintlich „Beste“ aussucht.

Damit man schnell zu einem Lernerfolg kommt, sollte man sich auch da zunächst auf den eigenen Standort, d.h. die Region, in der der Betrieb beheimatet ist, konzentrieren. Daraus ergeben sich dann die möglichen Rohstoffe bzw. Futtermittel, die in einer Region zur Verfügung stehen. Zusätzlich sind dann die in der Region üblichen Zukaufsfuttermittel zu betrachten. (Die meisten Milchkuh-TMR Rationen enthalten z.B. im Durchschnitt keine 10 verschiedenen Rohstoffe!; Kraftfutter im Durchschnitt auch nicht mehr als 20 Komponenten!).

Als nächsten Lernbereich beschäftigt man sich mit den zu fütternden Tieren einer Region. Daraus ergeben sich dann die vorgegebenen Bedarfsnormen mit einer überschaubaren Anzahl an Nähstoffen (um die 10 Nährstoffe je nach Tierart), deren Restriktionen und Auswirkungen auf die Fütterung gut verstanden werden sollten.

Für ein normales Nutz- oder Heimtier reichen diese Kenntnisse dann für die ersten Rezepturen aus.

Ein HYBRIMIN®-Datensatz enthält mehrere Hundert verschiedene Nährstoffe. Diese werden immer dann benötigt, wenn es darum geht, wirkliche Hochleistung beim Wachstum oder der Milchmenge zu erzielen.

Fütterungsberechnungs-Anfänger machen oftmals den Fehler, dass gleich mit einem Hochleistungstier mit 50 verschiedenen Nährstoffen und ebenso vielen Minimum-Restriktionen ein Fütterungsprogramm benutzt wird und dann einfach keine Lösung der Aufgabe zu erzielen ist!

Um die Tierernährung und damit Fütterungsberechnung gründlich zu lernen, muss man aber seine Kenntnisse stetig erweitern und nicht versuchen, alle theoretisch möglichen Nährstoffe auf einmal zu berechnen und zu beachten. Viele Nährstoffe sind nur bei absoluten Hochleistungstieren relevant!

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